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Models Organisation Service GmbH

Tel.  0049-7541-934599 
Fax.  0049-7541-809568 

Postanschrift:
Wolfzennen 5, D-88097 Eriskirch
Büroanschrift:
Fichtenstr. 13, D-88097 Eriskirch

MOS Big-Beauty
Die Philosophie von MOS
"Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst" (Lev. 19,18)

Dieses Zitat aus der Bibel steht in gewisser Weise exemplarisch für die Philosophie von MOS.

Die Umsetzung dieser so grundlegenden Weisheit war auch für mich nicht immer einfach.

Ende der 80iger, als ich endlich meine Pubertät überwunden hatte, entstand erstmals der Kult um Models wie Claudia Schiffer, Linda Evangelista, Kate Moss usw.
Natürlich ließ auch ich mich durch die Hochglanz-Illustrierten beeinflussen. Selbst immer etwas "moppelig" versuchte ich krampfhaft, diesem neu erschaffenen Idealbild nachzueifern.

Vergebens. Sehr schnell setzte der Jojo-Effekt bei mir ein und die Frustration über meinen nicht perfekten Körper (ich trug seinerzeit die Konfektionsgröße 40/42!!) wurde immer größer. Eine Diät jagte die nächste.

Mit dem Kennen lernen meines Mannes stieg auch das Gewicht (bei uns Beiden!). Mit einem Unterschied: Er machte mir deutlich, dass es ihm völlig unwichtig ist, ob ich nun 60 oder 90 kg wiege. Er stärkte mich so sehr in meinem Selbstbewusstsein, dass ich aufhörte Diäten zu machen und lernte, meinen Körper zu mögen.

1999 habe ich die "Wahl zur Miss Happy Size" gewonnen und bin molliges Model geworden. Im Jahr 2001 habe ich die Agentur übernommen.

Heute trage ich die Konfektionsgröße 44/46 und bin glücklich damit. Auf Modenschauen habe ich die Sympathien des Publikums auf meiner Seite, weil sie sich mit mir am besten identifizieren können.

Ich habe für mich und mein Leben gelernt, dass der gute Umgang mit meinen Mitmenschen und die richtigen Werte wirklich wichtig sind.

Was nützt mir ein perfekter Körper, wenn mich morgen eine unheilbare Krankheit ereilt?
Was nützt mir ein perfekter Körper, wenn der Tribut dafür fehlender Genuss und Operationen sind?

Mit der Agentur MOS versuche ich ein Umdenken in der schillernden Modewelt zu erreichen. Wer definiert denn, was "normal" ist?

Es wird Zeit, dass Raum geschaffen wird für die unterschiedlichen Typen, egal ob dünn, dick, klein, groß. Es wird Zeit, dass wir unsere Mitmenschen nicht auf ihre Hülle reduzieren.

Das WUNDERWERK Körper ist unser treuester Begleiter - also sollten wir ihn auch schätzen. Und gerade die kleinen Unvollkommenheiten machen uns zu Individuen.

Ich freue mich auf eine tolerantere Gesellschaft.

Ingrid Martin-Zick im Oktober 2004

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Dick und glücklich
"Baywatch" sucht ein molliges Rettungsgirl
Die Trendwende in Hollywood
Von: Siegfried Helm und Michael Remke

Die Zeit der Barbie-Kleiderständer mit toplastiger Silicon-Oberweite in den Fernsehserien geht ihrem Ende entgegen. In Hollywood setzt sich die Einsicht durch: das weibliche Millionenpublikum hat genug von den schwindsuchtdünnen Damen. Und die männlichen Zuschauer wünschen sich wieder Frauen, an denen mehr dran ist als nur der gigantische Kunstbusen.

Jahrelang gingen Schauspielerinnen, die dem Ideal der Sanduhr-Figur nicht entsprachen, bei der Besetzung von Top-Rollen leer aus. Jetzt bahnt sich eine Trendwende an. Nachdem in immer mehr US-Seifenopern, Serien und Talkshows die Molligen im Kommen sind, wollen jetzt sogar die Produzenten der Serie "Baywatch" auf diesen neuen Zug aufspringen. "Baywatch" mit Pamela Anderson und David Hasselhoff ist die erfolgreichste Fernsehserie überhaupt. Sie sucht nun ein Baywatch-Girl mit betont weiblichen Formen - und das nicht nur in der BH-Größe. Das erfuhr der Londoner "Observer" in gutinformierten Kreisen in Hollywood.

Den Studio-Informationen zufolge nahmen die Produzenten unter großer Geheimhaltung bereits eine Reihe von Models unter die Lupe, die unter die Kategorie "Schauspielerin mit reifer Figur" fallen. Die dann ausgewählte wohlproportionierte Frau soll wie die typischen "Baywatch-Babes" in einen Badeanzug gesteckt werden. Sie soll auch ein Gegengewicht zu den vielen magersüchtigen Stars und Sternchen von Hollywood sein, deren Aussehen immer häufiger als "Heroin-Chic" abqualifiziert wird.

Die neue Formel lautet "Big is beautiful". Dieses Schönheitsideal gab es auf der Leinwand zum letzten Mal in den 50er Jahren, als Frauen wie Marilyn Monroe mit ihrer Kleidergröße 40 als weibliches Schönheitsideal galten. Der neue Trend in Hollywood zeigt sich in Film und Fernsehen. Mit Kate Winslet in dem Erfolgsstreifen "Titanic" hat das Weibliche das Weibchen massiv verdrängt.

Im amerikanischen Fernsehen sieht man zur Haupteinschaltzeit immer mehr mollige Stars. Die Schauspielerin Camryn Manheim, die in der Serie "The Practice" eine Rechtsanwältin spielt, widmete kürzlich ihren Emmy "allen dicken Damen". Kirsty Alley aus der erfolgreichen TV-Serie "Friends" repräsentiert ebenfalls den Typ Frau, der sich nicht wie einst Jane Fonda jedes Milligramm sofort abstrampelt. Oprah Winfrey ist mit ihrer Talkshow ein runder Erfolg. Roseanne Barr aus der Erfolgsserie "Roseanne" gehört zu dem neuen, selbstbewußten Typ der betont fraulichen Frau. Auch die Engländerin Rosie O'Donnell hat mit Barbie-Typen der Kleidergrößen 34 bis 36 nichts gemein. In den Studios hat man erkannt: Wer sich bis auf die Größe 34 herunterhungert und nur noch aus Schädel und Hüftknochen besteht, kurbelt die Sehbeteiligung nicht mehr an. Die Zeiten der Magerstars wie Winona Ryder, Gwyneth Paltrow und Bridget Fonda sind vorbei.

Englands Medizinerverband hat diese Entwicklung im Fernsehens begrüßt. Auch der britische Verband der Fitneß-Studios äußerte sich positiv. Eine Sprecherin des Verbandes: "Nicht alle Frauen der Kleidergröße 38 sind automatisch in guter Form. Wenn die Leute auf dem Bildschirm wohlproportionierte Frauen sehen, die aktiv im Leben stehen, dann geht ihnen auf, daß man wohlgerundet und dennoch fit sein kann."

Mediziner sagen, die Frau von heute hat durch eine veränderte Lebensweise eine Veränderung ihrer Figur erfahren. Ernährung und die vorwiegend sitzende Lebensweise haben zur Folge, daß die Frauen im Schnitt sechs Kilo mehr wiegen als ihre Mütter. Frauen haben heute einen größeren Brustkorb, größere Brüste, dickere Taillen und rundere Hüften. Die Sanduhr-Figur hat der birnenförmigen Figur Platz gemacht.

Sich zu diesem Lauf der Dinge zu bekennen, fällt den Amerikanern offensichtlich leichter als zum Beispiel Europäern.

Obwohl nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde mehr als die Hälfte der Bürger im Land übergewichtig sind, stören sich mehr als 80 Prozent der US-Bürger kaum oder überhaupt nicht an dem zu tragenden Gewicht. Bei einer Umfrage unter mehr als 1000 erwachsenen Männern und Frauen fühlen sich 42 Prozent der Bürger "wohl und gesund", gestehen allerdings, daß sie vielleicht ein paar Pfunde weniger haben könnten. Bei den "bekennenden Übergewichtigen" fühlen sich neun Prozent trotz ihrer Schwere "pudelwohl".

Mit dem Trend, diese Wirklichkeit für Film und Fernsehen aufzugreifen, spielt Amerika eine Vorreiterrolle. Der britische Wissenschaftler Professor Stephen Gray erklärte: "Die Amerikanerin ist in Sachen Lebensstil und Ernährung der Europäerin um 15 Jahre voraus. Es ist ganz natürlich, wenn sich das auch auf dem Bildschirm spiegelt." Monica Lewinsky ist in Amerika schon zum Durchschnittstyp geworden.

von: Berliner Morgenpost 2001

Der Artikel aus der Morgenpost

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Endlich! Mollige liegen voll im Trend
Mollige stellen Ansprüche an die aktuelle Mode! Mollige wollen sich sexy kleiden!
Mollige haben schöne, weibliche Formen, die keineswegs versteckt werden müssen!
Endlich! - In Deutschland reagieren jetzt die Mode-Hersteller auf die Bedürfnisse von Molligen!
Mollige Kunden/innen fühlen sich mehr angesprochen, wenn ihnen die Mode an molligen Models präsentiert wird. MOS Big Beauty bietet Mode-Herstellern "Großer Größen" eine vielseitige Auswahl aus ihrer Modelkartei. ... deshalb gibt es MOS Big Beauty!

So berichten die Zeitungen über den Trend:
New York: Mollige Models heiß begehrt

Dicke Models - noch vor kurzem war das ein Widerspruch in sich. Doch ein Blick nach New York zeigt: Die Schönen mit den Rubensformen sind so richtig im Kommen. New York - Auf den Laufstegen und für Shootings sind die fülligen Mädels gefragt wie nie zuvor. Das Guess-Model Anna-Nicole Smith macht es seit langem vor. Emme, Superstar unter den "Big Girls", kann sich vor Aufträgen kaum retten. Die 22-jährige Aleksandra, blond und aus München, zieht wegen der großen Nachfrage prompt nach New York.

Modelagenturen wie Wilhelmina haben alle Hände voll zu tun mit der neuen "Big Girls Division". Jüngster Beweis sind Dessous-Modenschauen in New York wie die von Lane Bryant.

Auf die Frage woher der plötzliche Boom kommt, antwortet ein XL-Model schlicht: "Die Leute haben das Bild der abgemagerten Frau endlich satt."

von: SPIEGEL ONLINE

Ingrid
SedCard von Ingrid anzeigen

StatusProfi
Kleidergröße42 GER
Körpergröße174 cm
Körpermaße105/78/106
BH-Größe80F GER
Schuhgröße39
HaarfarbeBlond
HaarlängeKurz
Augenfarbe
EinsatzgebietGanzkörper
Porträt
Modenschau
Laufsteg
Wäsche/Dessous
Messen
Bademode
TV/Film
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